Heute, 30.05.2009, war es soweit, der Halbironman “Viennaman 2009″ steht an. 2km Schwimmen, 90km Radln und 20km Laufen, das kann ja nimma so schlimm sein, nachdem ich das schon ein paar Mal gemacht habe. DENKSTE!!!
Alles muss schnell gehen, aufgrund meiner Triathlon-Vorbereitungsliste ist alles bestens prepared. 10h gehts los, weil wir wollen ja noch Haymo beim Finish von seinem Sprint-Triathlon zuschauen. Es regnet, regnet und regnet. Verdammt, es wird kalt und nass.
Angekommen auf der Donauinsel und gleich Kathy & Clemens getroffen. Schnell umgezogen und im Regen die Sachen vorbereitet. Zum Glück habe ich diesen Trick vom Bundesheer gelernt, dass ich alles in Müllsäcken verstaue, dann bleibt alles Trocken, egal wieviel es regnet.
Grade noch den Haymo im Finish gesehen. 1:33:53 gefinished – nicht schlecht. Haymo erzählt Horrorgeschichten vom Radeln und eingefrorenen Zehen. Naja, es hat ja schliesslich 8 Grad Aussentemperatur und das Wasser hat immerhin 18 Grad. Naja, net zu früh ins Wasser. Das Schwimmen geht gut, allerdings sind mir noch nie zuvor, die Zehen beim Schwimmen eingefroren. Nach ca. 39 Minuten raus aus dem Wasser. Ha, Clemens ist noch in der Wechselzone, sehr gut.
Leider hatte ich einige Probleme mit dem zusätzlichen Gewand, das ich anziehen musste und so habe ich wieder mal 5 Minuten in der Wechselzone gebraucht – verdammt. Wechselzonentraining ist angesagt.
Radfahren war kalt, erst nach der ersten Runde (22,5 km) war ich halbwegs warm. Nach Runde 2 Bauchschmerzen – verdammt hoch 2. Powerbar-Riegel in kleineren Portionen essen. Während des Fahrens kam ein Hund auf mich zugeschossen, der erst im letzten Moment merkte, dass ich der Stärkere bin. Hundegulasch – fast
. Am Ende des Radelns gehts wieder, ab in die Wechselzone – die ging schon schneller. Ab in die Laufschuhe und los.
Haymo hat was von eingefrorenen Füssen nach dem Radfahren erzählt, jetzt habe ich das auch. Der linke Fuss fühlt sich wie nach dem Schifahren an. Ich habe den Schuh sogar ausgezogen, weil ich glaubte, dass noch was drinnen steckt.
Aber laufen ging gut, zuerst mit 05:45, dann etwas abgesackt auf 06:00, aber es kam zu keinen Stopps während des Laufens. Bis zum Schluss immer Power da gewesen. War sehr zufrieden mit dem Finish 05:38:00 (00:39 Schwimmen, 2:54 Radfahren, 1:57 Laufen). Der Clemens war natürlich mörder-viel-schneller (35 Minuten), d.h. der ist irgendwas mit 05:03:00 ins Ziel gekommen – ich glaub, der hat einen Trick, den ich nicht kenne
.
Ein großer Dank meiner Chef-Supporterin Lisi, die es heute nicht leicht hatte (weil 5,5 Stunden im Kalten stehen, is net lustig) und die heute super laut angefeuert hat. Danach natürlich auch der Kathy und der Prerovsky-Familie, die wie immer super Unterstützung geboten haben.
Das war der Viennaman 2009. Ein paar Fotos.
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